Othämatom Hund (Blutohr)

Othämatom

Othämatome sind Blutergüsse, die innerhalb oder entlang des Ohrmuschelknorpels auftreten. Sie entstehen selten durch direkte Traumata, sondern sind entweder Folge eines unterschwelligen immunvermittelten Prozess im Sinne einer Vaskulitis, bei dem es dann durch kleinere Einwirkungen wie zB Juckreiz des Ohres, zu einer Ansammlung von fibrin reicher blut-seröser Flüssigkeit im Bereich des Ohrknorpels kommt oder Folge einer Auto Mutation aufgrund einer chronischen Otitis externa oder media Othämatome sind bei Katzen seltener. 

Leitsymptome /Symptome:

Fluktuierenden Schwellung im Bereich der Ohrmuschel 

Diagnose und Differentialdiagnosen

Die Diagnose erfolgt adspektorisch oder palpatorisch. Eine Punktion von blut-seriöser Flüssigkeit sichert die Diagnose. Eine Otitis externa oder media als Ursache ist abzuklären. Differentialdiagnostisch kommen eventuell Abszesse oder Tumore in Frage. In der Regel ist die Diagnose einfach. 

Therapie:

Othämatome werden konservativ meist mit einer Punktion, lokaler Applikation von Glukokotioiden , also Cortison sowie Druckverbänden behandelt. Eine Blutegeltherapie sowie Homöopathie bringen gute Erfolge. 

Rezidiviert ein Othämatom trotz mehrmaliger Punktion, ist eine chirurgische Therapie angezeigt. Hierbei wird durch verschiedene Techniken (meist Matratzen Technik) versucht, den Abfluss der Flüssigkeit zu gewährleisten sowie die Form und Haltung des Ohres zu erhalten. Systemische Antibiotika sowie begleitende Glukokortikoiden sind Bestandteil der Therapie. 

Liegt Ursächlich eine Otitis externa oder media vor, muss diese entsprechend behandelt werden. 

Prognose 

Die Prognose eines Othämatoms ist gut. Wird es entsprechend behandelt, können Verformungen der Ohrmuschel in der Regel vermieden werden. 

Sprechen Sie mich gerne an

Gastritis Magenschleimhautentzündung

Was liegt vor? Entzündung der Magenschleimhaut und Schmerzen.

Wenn die Gastritis nicht therapiert wird, dann kann es zu einer Magenulzera führen, also die tieferen Schichten der Magenschleimhaut sind betroffen .

Sehr unangenehme Bauchschmerzen. Auch Pferde, die Koliken haben, können ursächlich eine Magenschleimhautentzündung haben. Hunde versuchen die Symptome zu verdecken. Sie zeigen das mit einem Reflux, oder einem schlechten Appetit, aber sonst zeigen sie nichts weiter an. Wenn Menschen eine Gastritis zeigen, dann wird definitiv mehr gejammert. Somit zeigt sich deutlich, wenn ein Hund - Pferd. Symptome wie Appetitlosigkeiten zeigen oder Ähnliches, dann ist Handlungsbedarf erforderlich. Wenn zB die Organwerte in Ordnung sind, der Hund sich dennoch zurückzieht, schlecht frisst, dann sollte man an den Magen denken.

Therapieziel, wenn eine Magenschleimhautreizung vorliegt: Wir wollen eine  Entzündungshemmung im Bereich des Magens erzielen. Aber Vorsicht, oft denkt man an Entzündungshemmer, die sich auf den Bewegungsapparat auswirken. Hier spricht man von den sog. Cox Hemmer. Diese einzusetzen um eine Entzündung  im Bereich des Magens zu regulieren, funktioniert nicht.  Das Enzym Cyclooxygenase (COX) - Cyclooxygenase 1 und Cyclooxygenase 2. Hier haben wir 2 verschiedene Enzyme die gehemmt werden, das eine spielt eine Rolle im Entzündungsgeschehen im Körper, also auch im Bereich der Gelenke und das andere Enzym spielt eine Rolle in der Regulation der Magensäureproduktion des Magens. Wenn man nun Einfluss nimmt im Bereich des Magens, dann bekommen wir eine Übersäuerung des Magens, sprich der PH Wert wird niedriger als der Körper regulieren würde und der Magen beginnt im schlechtesten Fall sich selbst zu verdauen. Also können wir nicht mit Entzündungshemmer, die empfohlen werden, zur Schmerzlinderung für  den Bewegungsapparat gedacht werden, um eine Entzündung des Magens zu beseitigen. Da gibt es andere Präparate. Durch die Entzündungshemmer wollen wir die Regeneration der Magenschleimhaut , also quasi einen Ersatz der Schutzschicht der Magenschleimhaut, führen und eben die Abheilung unterstützen. Das alles können wir ja nur erreichen, wenn wir NOXEN, also die Ursachen, die zur Magenschleimhaut geführt haben, abstellen.

Wir müssen die Fütterungspraxis abklären. Evtl. ist hier in der Häufigkeit oder in der Menge, wie gefüttert wird ein Fehler.

Man sollte auch nicht alle paar wochen das Futter wechseln, dem Hund wird nicht langweilig. Wenn er nicht frisst, dann hat er entweder eine Magenschleimhautreizung, eine andere Erkrankung oder er ist einfach satt. Beim Hund kann man sagen, dass die regelmäßigkeit des Fressens wichtig ist.

Wenn Rohfleisch gefüttert wird, dann muss abgeklärt werden was gefüttert wird. ggf abkochen wenn man nicht weiß woher das Futter kommt. GGf. muss man die Ursache finden warum die Gastritis besteht. Stress kann ebenso eine Ursache sein und zu einer Magensch Schleimhautentzündung führen.

( ständiges Futter wechseln, Futter pausen zu lang, Artgenossen Probleme, Langeweile ist auch Stress) U.a. neigen Tiere dazu, die von montags bis freitags warten müssen, bis der Besitzer endlich Zeit für sein Tier hat. In der Woche wird der Gassi Gang nur zum " Erleichtern genutzt "

 

Dementsprechend kann man auch auf die Psychosomatik gehen, also beruhigenden Drogen verwenden. Missstände müssen natürlich auch korrigiert werden.

Schleimdrogen sind dafür geeignet, um die Schutzschicht der Magenschleimhaut zu schützen und spasmolytische Wirkungen / Krampflösende Wirkungen.

 

Sprechen Sie mich gerne an, wenn Ihr Hund / Katze länger mit Erbrechen und Übelkeit, massives Gras fressen oder einen harten Bauch aufzeigt.  

 

Auflistung der Möglichen Präparate S. Behunde Phytotherapie






Leber Erkrankung Ikterus (Hund/Katze ist gelb)

Welche sind gut behandelbar? Katzen leiden ja nun oft an einem Ikterus. Woran kann ich erkennen, ob die Behandlung ggf. “ sinnvoll “ ist oder wann sich das Tier nur noch quält und eine Behandlung so gar keinen Sinn mehr macht?

-Das hängt von der Ursache, Alter, Vorerkrankungen und Höhe der Leberwerte usw. ab, wie zu verfahren ist.
Ikterus beschreibt, dass zu viel Bilirubin im Blut vorhanden ist, welches so nicht in der Konzentration da rein gehört (Hyperbilirubinämie).

Entweder liegt schlichtweg zu viel Bilirubin vor, das aus den Erythrozyten stammt (=prähepatischer Ikterus), wenn also Erythrozyten massenhaft kaputt gehen wie zum Beispiel bei der Babesiose ("Hundemalarie") ist zwar die Leber okay, aber sie schafft es nicht, so viel Bilirubin umzuwandeln.

Beim hepatischen Ikterus hat die Leber selbst ein Problem, zum Beispiel ein Lebertumor oder eine Leberentzündung und die Leber kann das in normaler Menge anfallende Bilirubin nicht umwandeln.

Beim posthepatischen Ikterus ist die Leber in Ordnung, aber die Gallenflüssigkeit mit Bilirubin kann nicht abfließen, zum Beispiel weil der Gallengang verlegt ist.

Zeigt Ihr Tier einen Ikterus ist sofort der Tierarzt zu informieren!

Die Alternativmedizin kann mit Phytotherapie und Homöopatie unterstützen!

 

 

Was hat die Futtermittelallergie mit dem Darm / Pankreas (Bauchspeicheldrüse) zu tun

Was hat die Futtermittelallergie mit dem schlechten Darm zu tun.
Es liegt an der fehlenden Enzymen der Bauchspeicheldrüse. Das Futter wird nicht richtig aufgespalten und auch die Allergene werden nicht aufgespalten. Diese treffen dann im Darm auf ein wehrhaftes Immunsystem. Dieses Immunsystem trift ein potenzielen Feindkontakt und das kann zu einer immunlogischen Reaktion führen. Wenn man nun Enzyme zugibt - die fehlenden Darmbakterien zu gibt, dann stehen die Chancen gut, das diese Reaktionen die aufgetreten sind, entsprechend nachlässt.

Kratzt Ihr Hund sich oft und die Ursache ist noch nicht gefunden? Gerne können wir über ein spez. Kotanalyseverfahren oder einen Bluttest herausfinden ob ggf die Bauchspeicheldrüse oder der Darm geschwächt ist. Sprechen Sie mich an.

Orthopädische Erkrankungen von Hunden Hunden Katzen - Stoffwechselerkrankungen

Orthopädische Erkrankungen von Hund und Katze.

Ursachen und Auslöser der verschiedenen Krankheiten - Stoffwechsel bedingt sind oft an einer Bewegung pathogene Bewegungsstörung.

Orthopädische und Lahmheit Auslösende Muster des Hundes und der Katze sind gerne ernährungsbedingt getriggert. Sie sind Stoffwechselbedingt mit ausgelöst.

Die Glandular Thyria, dass ist die Schilddrüse. Die Schilddrüsen erk. machen nicht nur den Stoffwechsel krank, sondern sie sorgen auch dafür, dass der Bewegungsapparat nicht mehr homophysiologisch arbeitet.

Wenn die Schilddrüse zu Beginn des Lebens nicht richtig arbeitet, sind geistige Retardierungen, vollkommener Misswuchs der Gliedmaßen die Folge. Das ist der sog. Kretinismus, der aufgerufen wird.

Orthopädische Erkrankungen von Hund und Katze.

Ursachen und Auslöser der verschiedenen Krankheiten - Stoffwechsel -bedingt sind oft an einer Bewegung pathogene Bewegungsstörung beteiligt.

Orthopädische und Lahmheit Auslösende Muster des Hundes und der Katze sind gerne ernährungsbedingt getriggert. Sie sind stoffwechselbedingt ausgelöst.

Die Glandular Thyria, das ist die Schilddrüse. Die Schilddrüsenerkrankungen machen nicht nur den Stoffwechsel krank, sondern sie sorgen auch dafür, dass der Bewegungsapparat nicht mehr homophysiologisch arbeitet.

Wenn die Schilddrüse zu Beginn des Lebens nicht richtig arbeitet, sind geistige Retardierungen, vollkommener Misswuchs der Gliedmaßen die Folge. Das ist der sog. Kretinismus, der aufgerufen wird.

Schilddrüsenerkrankungen  im hohen Alter, die der Katze z.B. Sie  erkrankt  meistens ab einem Alter von 10 Jahren an einer Schilddrüsenüberfunktion. Das nennt man dann Hyperthyreose. Der Hund erkrankt oftmals ab einem Alter von 10 Jahren an einer Schilddrüsenunterfunktion. Das nennt man dann Hypothyreose.

Das sind geeriatisch, festgesetzte genetisch dominante Phänomene von denen man redet.

Es ist ein Alterungsprozess.

Diese Schilddrüsenerkrankung. wird im hohen Alter Konsequenzen auf den Stoffwechsel, die energetische Versorgung haben können. Das Ergebnis sind dann lahmende, nicht mehr gut funktionierende Bewegungsapparate.

 

T4, das inaktive Schilddrüsenhormon  Trijodthyronin, das dann in der peripheren Zelle aktiviert wird, wird zum eigentlichen funktionsfähigen Schilddrüsenhormon T3, das   Trijodthyronin. Diese Hormone, vor allem das aktive T3, sind eine beauftragte Stoffwechselregulation. Zentral und systemisch wird hier der Stoffwechsel besonders aktiviert und gesteuert.

Sie möchten mehr über diese Erkrankungen wissen oder Sie möchten Ihr Tier testen? Über ein Blutbild kann die Diagnose gestellt werden. Sprechen Sie mich an.

Demodexmilbe - Juckreiz

Die Haarbalgmilbe (Demodex spp) ist ein streng spezifischer Ektoparasit, der in geringer Zahl bei allen gesunden Hunden und Katzen und sogar beim Menschen anzutreffen ist. Kommt es zu einer übermäßigen Vermehrung der Milben kann die sog. Demodikose ausgelöst werden.Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch Symptome wie Rötung,Haarausfall und Schuppen, die im späteren Stadium auch Papel,Pusten und sogar Geschwüren begleitet werden können. Juckreiz und z.T. auch starke Schmerzen treten i.A. erst bei einer bakteriellen Sekundärinfektion auf. Während Hunde recht häufig eine Demodikose entwickeln, ist diese bei Katzen eher selten anzutreffe. Die gesamte Entwicklung der Demodexmilben findet auf dem Wirt in Haarfollikeln,Talg-und Schweißdrüsen statt. Bei Hunde mit geschwächtem Immunsystem (z.B. bei Stresssituationen, Jungtieren oder bei adulten Hunden mit systemischer Erkrankung) kommt es zu einer Vermehrung der Milben in den Haarfollikeln. Die lokale Junghundeform äußert sich in haarlosen, meist runden stellen im Gesicht und an den Vordergliedmaßen. Die Hautveränderungen heilen aber oftmals spontan ab.Falls es aber zu einer generalisierten Form der Erkrankung kommt, wobei ausgedehnte Teile des Körpers betroffen sind, wird beim Junghund von einer erblichen Veranlagung ausgegangen und beim erwachsenen Hund eine zugrundeliegende Erkrankung vermute. Bei der Katze tritt die Demodikose v.a. beim Vorliegen systemischer Krankheiten wie Diabetes mellitus,FIV,FELV oder Neoplasien auf und führt vorwiegend zu Haarausfall und Krusten an Kopf und nacken. Auch Juckreiz ist möglich.

 

Sprechen Sie mich gerne an

Diabetes mellitus

Diabetes mellitus bei Hund & Katze

Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels, die auf eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse zurückgeht: Das Organ produziert zu wenig oder gar kein Insulin, was zu einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Das kann ernste Folgen haben. Unbehandelt kann Diabetes die Blutgefäße in Herz, Nieren und Augen schwer schädigen. Oft sind auch die Extremitäten von Durchblutungsstörungen betroffen.

Bei Katzen löst man meist Übergewicht  den Diabetes .

Relativ viele Vierbeiner leiden unter der hormonell bedingten Stoffwechselstörung: Statistisch gesehen haben etwa ein Prozent der Hunde und zwei Prozent der Katzen Diabetes. Wird das Leiden rechtzeitig erkannt, kann  es in den meisten Fällen gut behandelt werden.

Wie die Humanmedizin unterscheidet auch die Veterinärmedizin zwei Formen des Diabetes. Bei Typ I können die Tiere bereits in jungem Alter kein Insulin mehr produzieren. Ursache ist eine autoimmune Entzündung, bei der körpereigene Abwehrzellen die Insulin produzierenden Regionen der Bauchspeicheldrüse (sog. Inselzellen) zerstören. Hunde haben meist Typ I, wobei weibliche Tiere viermal häufiger betroffen sind als Rüden.

Bei zuckerkranken Katzen ist Diabetes Typ II weitaus häufiger verbreitet (etwa 70 Prozent). Bei ihnen schüttet die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin aus, doch das Hormon kann seine Wirkung im Körper nicht richtig entfalten. Bei Katzen erkranken überwiegend männliche Tiere.

Fast alle unbehandelten Hunde-Diabetiker leiden an Grauem Star.

Ursachen

Bei gesunden Hunden und Katzen „misst“ der Körper ständig die Zuckerwerte im Blut und reguliert diese durch Hormone aus dem Darm und v.a. der Bauchspeicheldrüse. Steigt nach der Futteraufnahme die Zuckerkonzentration im Blut, schüttet das Organ Insulin aus. Das Hormon sorgt dafür, dass die Körperzellen den Zucker (Glukose) aus dem Blut aufnehmen und in Energie umwandeln oder weiterverarbeiten. Der Blutzuckerspiegel sinkt wieder.

Bei Diabetes mellitus produziert die Bauchspeicheldrüse allerdings nicht genügend Insulin, um alle Zellen mit Glukose zu versorgen. Die Glukose zirkuliert weiterhin im Kreislauf. Der Zuckergehalt im Blut bleibt hoch.

Manchmal kann auch eine andere Grunderkrankung wie eine Pankreatitis oder Bauchspeicheldrüsenkrebs den Diabetes mellitus auslösen.

Bei Katzen führt fast immer Übergewicht dazu, dass der Zuckerstoffwechsel entgleist. Dabei greifen die gleichen Mechanismen wie beim Menschen: Das Fettgewebe produziert Botenstoffe, die die Rezeptoren der Zellen für Insulin blockieren (wir sprechen von Insulinresistenz). Es kommt zum Diabetes Typ II.

Mit modernen Messgeräten kann schnell gemessen werden. Sprechen Sie mich an.

Therapie

 

Beide Diabetesformen können medikamentös gut behandelt werden. Bei Hunden ist in den meisten Fällen eine lebenslange Insulintherapie nötig, wobei das Hormon immer gespritzt werden muss. Eine Heilung ist nur in ganz seltenen Fällen möglich (insb. der Läufigkeits-Diabetes in seiner Anfangsphase). Doch gut auf Insulin eingestellt, können die Patienten ein normales Leben führen.

Anders bei Katzen: Hier können bis zu 50 Prozent der zuckerkranken Patienten den Diabetes im ersten Jahr nach der Diagnose soweit einschränken, dass sie zumindest zeitweise nicht mit Insulin behandelt werden müssen. Vorausgesetzt, es handelt sich um Typ II und die Krankheit wird rechtzeitig erkannt und gut therapiert. Auch hier sind anfänglich zumindest zeitweise Insulininjektionen erforderlich. Oft müssen die Tiere auch erst einmal abnehmen und eine strenge Diät halten.

In den meisten Fällen müssen die Halter daher lernen, ihrem Tier regelmäßig Insulin zu spritzen. Außerdem müssen sie stets die Blutzuckerwerte kontrollieren.

Auch nach erfolgreicher Einstellung ist es wichtig, regelmäßig so genannte Blutzucker-Tagesprofile zu erstellen.  Dank moderner Messgeräte ist die Messung heutzutage auch für Nicht-Ärzte kein Problem mehr. Zudem tolerieren viele Patienten diese Art der Blutgewinnung anstandslos. Ich  empfehle dafür die gewohnte Umgebung, weil dann die Tiere nicht so gestresst sind und die Werte demzufolge realistischer. Außerdem kann der Tierbesitzer im Notfall binnen weniger Sekunden feststellen, ob der Patient unter einer extremen Über- oder Unterzuckerung leidet.

Häufige Symptome:

  • ständiges Hungergefühl
  • vermehrtes Trinken
  • Gewichtsverlust
  • steigender Urinabsatz

Die Ernährung ist ein fester Bestandteil der Behandlung von Diabetes mellitus.

Diabetes mellitus wird durch einen Insulin-Mangel verursacht. Insulin ist der Stoff, der

dafür sorgt, dass Zucker als Energiequelle in die Körperzellen gelangt. Die

Hauptquelle für Zucker und seine Bausteine ist die Nahrung.

Wichtige Ziele beim Ernährungsmanagement sind:

  1. die Futteraufnahme zu erhalten, damit genügend Kalorien zur Verfügung stehen
  2. ein gesundes Körpergewicht zu erhalten
  3. wenn nötig, Gewicht zu- oder abzunehmen
  4. das Reduzieren von klinischen Symptomen eines Diabetes
  5. die häufigen Komplikationen der Krankheit zu verhindern.